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15 Springer aus ganz Europa.
10 verschiedene Häuser.
24 Stunden, verteilt auf zwei Sprungtage.
Ergebnis: ein Weltrekord!
Noch nie wurden auf der Welt so viele verschieden Gebäude innerhalb dieser Zeit gesprungen!
Doch zum Ablauf: Freitag traf sich die Truppe um Hannes Kraft und Frank "Ecki" Eckervogt im 11. Stock des Westendduos zum Sicherheitsbriefing und dem obligatorischen Ausfüllen der Formulare. Danach war einchecken im Hotel und ein gemütlicher, wenn auch kurzer Abend in einem typisch hessischen Lokal angesagt. Pünktlich am Samstag morgen um 6 Uhr standen 15 Springer plus Supportcrew in der Frankfurter Innenstadt.
Die Wetterbedingungen waren alles andere als ideal. Wechselnde Winde in den Strassenschluchten zeigten den Schwierigkeitsgrad an.

Windcheck


Mit grösster Umsicht starteten die erfahrensten Springer vom Trianon. Die Landing war auf der eigens dafür durch Polizei gesperrter Strasse. Nach dem vierten Springer wurde dieser Durchgang erstmal abgebrochen. Zu unvorhersehbar waren die Winde mittlerweile aufgefrischt.
Nach längerem Windhold der zweite Durchgang am FBC. Die Landing dort eine kleine Wiese zwischen zwei Häusern. Wieder reichte die Flaute nur für einen Teil der Springer und der Wind nahm erneut an Stärke zu.
Checks auf den verschiedenen Gebäuden machten klar, gute Nerven und Sitzfleisch ist nun nötig.
Der Japantower bot uns ein hervorragendes Basislager im dritten Stock an, das gerne angenommen wurde. Hier ein ausdrückliches Danke an die Verantwortlichen des Gebäudes für diese Möglichkeit. Der Service hätte nicht besser sein können. Am späten Nachmittag erneute Abschwächung des Windes und der Aufbruch in Richtung Messeturm.
Die vorgegebene Absprungstelle war nicht die windtechnisch allerbeste, aber die Bedingungen liessen wiederum 4 Sprünge zu. Allerdings zeigte sich, dass die Bedingungen nicht besser wurden.
So wurde auch hier aus Sicherheitsgründen abgebrochen. Zumal versprach das Wetter am nächsten Tag besser zu werden. Und so kam es dann auch. Samstag abends mussten die Organisatoren noch schnell in die HR3 Maintowersendung und Interviews geben, ein zusätzlicher Stress...

Puuhh...


Sprung vom Gallileo

Sonntag morgen 7 Uhr in Frankfurt.
Windstille und angenehme Temperaturen.
Perfekt! Als erstes stand der Japantower auf der Liste. Die Springer konnten nun unter optimalen Bedingungen den Frühaufstehern (oder Spätheimkehrern) zeigen, was perfekte Beherrschung des Sportgeräts ist.
Punktgenau landen alle im Landegelände. Danach packen und auf die Commerzbank. Wiederum perfekte Bedingungen und Ziellandungen in die vorgesehene Landezone. Das Spiel von vorn. Packen und dann nochmals zum Trianon, darauf zum Maintower, danach zur Europäischen Zentralbank. Z
wischenzeitlich unglaubliches Staunen der beteiligten Springer über den reibungslosen Ablauf zwischen Besitzer, Springer, Bodencrew und Polizei.
Alles läuft rund wie eine geölte Maschine. Mittlerweile sind die Straßen voll mit Zuschauern und wir die Attraktion Nummer eins.
High Securitylevel in der EZB. Drei der Springer kannten dies schon vom Wolkenkratzerfestival 2001. Aber auch hier: absolutes Zuvorkommen der Manager. Auf dem Dach das nun für Aussenstehende beinahe monotone Spiel.
15 Springer die entweder Handheld oder Stowed über die Kante springen. Kurze Pause wegen eines Regengusses, dann ging es auf den Gallileo.
Diesem Sprung ging ein Kurzinterview mit einem Moderator von FFH auf der Bühne vor dem Haus voraus, der sich eine Handvoll Springer auf die Bühne bat. Lustigerweise musste er vor der Sprachenvielfalt der Akteure kapitulieren. Zwei Deutsche, einen Österreicher, einen Italiener, einen Russen, einen Engländer, einen Niederländer und einen Kroaten zu interviewen wurde schwieriger als erwartet.
Doch die Zeit drängte. Also hoch auf das Dach und wieder in perfekter Performance alle Springer auf die kleine Wiese gelandet. Wieder packen, packen, packen.

Luca auf dem Weg nach unten

Ortswechsel

Wie war das..? Wenn ich deine Meinung hören will, sage ich dir welche... ;-)


    ...Just kidding...

Danach Ortswechsel.
Das Areal um den Messeturm wurde angesteuert.
Schon freundlich vom Sicherheitsdienst des Pollux erwartet durften wir auch dort sofort in die Höhe. Wiederum alle Springer in bester Manier von diesem Gebäude in die Tiefe gesprungen, durften wir dann auch in der blankpolierten Eingangshalle unsere Schirme ein letztes Mal packen.
Nachdem jeder Springer mindestens zwei Gurtzeuge mitgebracht hatte, standen nun noch das Marriott und der Messeturm auf der Liste.
Hier durfte es dann keine Verzögerungen geben, sollte der Zeitplan eingehalten werden.
Das Marriott zeigt dann auch die anspruchvollste Landezone und die eine und andere Kappe kam im Endanflug mit den Sträuchern der Grünanlage in Kontakt. Doch keine gravierenden Dinge.
Dann der Messeturm. Dominant und herausragend in dieser Ecke der Stadt. Eines der Wahrzeichen Vier Springer kannten ihn schon vom Vortag und jetzt standen alle bereit. Die Winde nahmen zwar wieder etwas zu, aber nur um uns die Landerichtung eindeutig zu zeigen. So war der krönende Abschluss dieses Wochenendes der Sprung aller Beteiligten vom Messeturm und einer Punktlandung vor den Augen der begeisterten Menschenmenge.
Worte können nicht beschreiben was in den Springer in diesem Moment vorging. Eine noch nie dagewesene Performance, perfekt ausgeführt und ein Beweis für die Ernsthaftigkeit unseres Sports.
Als zum Ende noch drei der besten Wingsuitpiloten einen Sprung mit Rauchkörpern aus einem Helikopter darboten, schauten die über 100.000 Leute vor der Haupttribühne trotz Liveband fasziniert in den Himmel.

Unser absolutes Dankeschön geht an alle Beteiligten für die herausragende Unterstützung. Eigentümer, Behörden, Sicherheitskräfte, Polizei, Presse, Rundfunk, Fernsehen, alle spielten als Team zusammen und haben uns diese Bestleistung ermöglicht. Besonders den Verantwortlichen des Japantowers für die Unterbringung. Einfach Klasse.

Go Fast...

Im Hintergrund der Messeturm..


Ein Riesendankeschön an den ganzen Support, der uns Springern die Flächen freihielt und das grösstmögliche Maß an Sicherheit für uns und die Zuschauer garantierte. Great Job! Zweimal Hut ab

Von mir persönlich aus noch ein Danke an Hannes und Ecki, die trotz ständig klingelndem Handy ("wo sind sie denn gerade? Steht der Rekord schon?) und Wettersorgen nie die Ruhe verloren und die Meute sicher führten. Natürlich auch an alle Springerkollegen mit denen ich dieses Erlebnis teilen durfte.
Guys, you were the best team ever!
Hope to see you soon
Mucho Base..    

Hajo Schirber

Hannes am Gallileo

Hajo am Trianon

Ronald

Das WKF 2007 Team

Die Bande....

 
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